Wahrnehmen und in Kontakt treten
Basale Stimulation dient zur Anregung der Bewohner mit Wahrnehmungsverlusten, zur Kommunikation mit ihnen, mit dem Ziel, dass diese sich selber und ihre Umwelt wieder besser wahrnehmen und mit sich und ihrer Umwelt wieder in Kontakt treten können.
Zur Basalen Stimulation gehören:
- Somatische und vestibuläre Stimulation – dient der Förderung der Eigenwahrnehmung des Körpers (durch unterschiedliche Lagerung, durch Kissen hinter den Fußsohlen, durch unterschiedliche Kleidung, durch den Kontakt mit Wasser, durch Ganzkörperwaschungen)
- Vibratorische Stimulation – zum Aufbau des Gefühls für den eigenen Körper über die Wahrnehmung feiner Schwingungen (durch Vibrationskissen, elektrische Geräte, Schüttelbewegungen, Hin- und Herwiegen des Bewohners)
- Orale und gustatorische Stimulation – zum Spüren der Mundregion, Wecken von Interesse, Aufmerksamkeit und Empfindungen (durch bekannte Gerüche, durch Stimulieren des Saugreflexes, durch Zungenbewegungen)
- Olfaktorische Stimulation – dem Bewohner werden bekannte und angenehme Düfte dargeboten
- Auditive Stimulation – zur Anregung, Erinnerung (durch Tonbänder mit bekannten Stimmen, langsames, deutliches Sprechen)
- Taktile Stimulation – dient der Förderung des Begreifens des eigenen Körpers und der Umwelt (durch verschiedene Materialien, Tastbretter, bekannte Gegenstände)
- Visuelle Stimulation – dient der Förderung des bewussten Sehens (durch eindeutige Gestaltung des direkten Umfeldes, ans Fenster setzen)
Gedruckt von: http://www.seniorenzentrum-rimpar.de/rimpar-basale-stimulation.html